„…aus der beruflichen Tretmühle und vermutlich auch aus Deutschland.“

So müsste der Titel eigentlich komplett heißen, denn das definiert unsere mittelfristigen Ziele:

Es setzt sich so langsam die Überzeugung bei uns durch, dass es eigentlich nicht der Sinn eines freien, selbstbestimmten Lebens sein kann, bis zum Lebensalter von 65, 67 oder gar 70 Jahren einer Festanstellung nachzugehen und dann, wenn man endlich die Zeit dazu hätte, noch was Neues auszuprobieren, zu alt, zu träge und/oder auch schlicht zu krank zu sein.

Aktuell gehen meine Frau und ich beide einer geregelten Arbeit im Angestellenverhältnis nach, nebenbei betreibe ich einige Webseiten, administriere Server gegen Geld und berate Menschen und Firmen rund um Webtechnologien.

Das sorgt zwar dafür, dass genug Geld zum Leben übrig bleibt und man in der wenigen Freizeit z.B. die eine oder andere Urlaubsreise als Flucht aus dem Alltag unternehmen kann, hinterlässt aber auch mehr und mehr das schale Gefühl, sein Leben mit einem ziemlichen „Unfug“ zu verschwenden…

An der Änderung dieses Zustands wollen wir mittelfristig und ganz in Ruhe arbeiten, uns geht es nicht um „spontane Flucht“, wie es dem geneigten TV-Zuschauer bei den gängigen und seit einiger Zeit modernen Auswanderersendungen so präsentiert wird, sondern um eine vernünftig geplante und dann zielstrebig umgesetzte Veränderung und gefühlte Verbesserung der Lebensumstände, ob in Deutschland oder im südlichen Ausland.

Da ich denke, dass für Andere die Aspekte der Planung und Umsetzung dieser Idee vielleicht auch ganz interessant sein kann, werde ich hier in unregelmäßigen Abständen unter dem durch diese Erklärung vielleicht nicht mehr ganz so kryptischen Schlagwort „weg weg“ über unsere Fortschritte (und Rückschläge) berichten.